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August, 2011

  1. Die Route 66

    August 29, 2011 by admin

    Die historische Route 66 ist eine der bekanntesten Straßen der Welt. Die “Main Street of America” zieht sich von Chicago bis Los Angeles fast 4000 km quer durch die USA und verkörpert wie keine andere das Gefühl grenzenloser Freiheit, wie sie nur in Amerika möglich ist.

    Old Route 66Quer durch den Kontinent

    Die Route 66 wurde 1923 als eine der ersten durchgehenden Straßenverbindungen von den östlichen Bundesstaaten der USA zur Westküste erbaut. Von Anfang an war sie mit den Hoffnungen und Sehnsüchten der Menschen verbunden, die nach der Weltwirtschaftskrise und einer verheerenden Dürre im mittleren Westen nach Kalifornien zogen, um dort ihr Glück zu suchen. Durch die Roadmovies “Früchte des Zorns” und “Easy Rider” wurde der Straße ein Denkmal gesetzt.

    Reise in die Vergangenheit

    Obwohl inzwischen moderne Highways entstanden sind und die Route 66 nicht mehr als Hauptverbindungsstrecke zwischen Osten und Westen der USA genutzt wird, ist ihre Anziehungskraft ungebrochen. Nirgendwo sonst kann man so tief eintauchen in den American Way of Life der klassischen Hollywood-Filme, der anderswo schon lange nicht mehr existiert. Die Strecke führt vorbei an nostalgischen Diners und verlassene Tankstellen, über alte Brücken und schroffe Berge, durch romantische Kleinstädte und heiße Wüsten. Auch einzigartige Naturwunder liegen am Weg – der Grand Canyon, der Petrified Forest und die Painted Desert versetzen Dich in eine Zeit zurück, in der der Mensch den Kontinent noch nicht besiedelt hatte.

    Um in diesern Regionen nicht verloren zu gehen, sind gute Geländekenntnisse und eine gute Tasche mit einer vernünftigen Ausrüstung unabdingbar. Haben sie schon einmal an Geocaching gedacht?

    Ideal für Individualisten

    Selbstverständlich gibt es auch Pauschalreisen zur Route 66 oder einzelnen Teilstrecken, aber am besten lässt sie sich mit einem selbst gesteuerten Fahrzeug erkunden. In den USA kann man fast überall Autos und komfortable Wohnmobile mieten. Ein absolutes Muss ist die Route 66 natürlich für leidenschaftliche Motorradfahrer.


  2. Strick-Graffiti

    August 23, 2011 by admin

    Sehenswerte moderne Kunst

    Strick-Graffiti im Ruhrgebiet

    Strick-Graffiti im Ruhrgebiet (Quelle: http://img.fotocommunity.com)

    Strick-Graffiti stammt ursprünglich aus den USA und wurde von begeisterten Strickern übernommen. Diese neue Kunst hat sich in mehreren Ländern Europas etabliert, zum Beispiel in Schweden. Dieses neue Hobby hat mittlerweile auch Deutschland erobert, unter anderem in den Städten Osnabrück und Gelsenkirchen.

    Was ist Strick-Graffiti?
    Strick-Graffiti besteht darin, Stricksachen für Gegenstände im öffentlichen Raum zu erstellen. Die Arbeitsweise unterscheidet sich von Künstler zu Künstler. Diejenigen, die gern planen, suchen sich zuerst den Ort aus, wo ihre Kunst stehen soll. Spontane Strickfans lassen sich lieber überraschen. Sie stricken zuerst und schauen dann, wo das Produkt passt. Stadtbewohner gewöhnen sich langsam an die Änderung der Landschaft, manche tragen nachher diesem Hobby bei. Manche Strickerinnen haben auf diese Weise dieses Hobby entdeckt.

    Hier ein Video dieser Tätigkeit:

    Wer sind die Künstler?
    Die Stricker beleben die Städte mit selbst Gebasteltem, was bei Passanten zur Verwirrung führt. Die Graffiti-Strickerinnen verstehen sich nicht als Revolutionäre. Sie interessieren sich für neue Darstellungsformen der Kunst, ihre Aktivität ist unpolitisch. Manche von ihnen schließen sich zusammen, um Ideen auszutauschen.

    Neue Trends
    Eine junge Entwicklung ist die Verbindung des Strick-Graffitis mit Geocaching. Dies kann auch dir behilflich sein, du kannst online auf Landkarten nachschauen, wo neue kreative Gegenstände entstanden sind. Weiterhin gibt es Blogs, die auch Fotos auf diesen Landkarten hochladen. Falls du nicht nur Fotos anschauen willst, kannst du eine Reise planen und die Sehenswürdigkeiten bewundern.


  3. Walk of Fame

    August 22, 2011 by admin

    Der Walk of Fame in Hollywood ist der berühmteste Gehweg der Welt. Er verläuft auf beiden Seiten des Hollywood Boulevards in Los Angeles und ist 18 Blocks lang. Fast 2500 Größen aus dem Unterhaltungs-Business sind hier seit 1958 verewigt worden.

    Sterne aller Art

    Hollywood Walk of Fame Nicht nur Filmstars bekommen ihren eigenen Stern auf dem Walk of Fame. Auch Regisseure, Musiker, Radio-Moderatoren und andere bekannte Personen aus dem Show-Geschäft werden damit geehrt. Je nachdem, zu welcher Kategorie jemand gehört, ist ein außer dem Namen auch ein passendes Symbol in den rosaroten Stein eingelassen – entweder eine Kamera, ein Fernsehgerät, ein Mikrofon, eine Schallplatte oder ein Paar Theatermasken. Nur Gene Autry, dem singenden Cowboy der Dreißiger und Vierziger Jahre, ist es bislang gelungen, Sterne in allen fünf Kategorien zu erlangen.

    Stars und Sternchen

    Auf dem Walk of Fame liegen Dir die Stars buchstäblich zu Füßen, und ein Spaziergang gleicht einer Reise in die großen Zeiten Hollywoods. Anders als bei dem nahe gelegenen Grauman’s Chinese Theatre, wo wegen des begrenzten Platzes nur die wirklich prominenten Hollywood-Stars ihre Handabdrücke hinterlassen dürfen, findet man auf dem Walk of Fame berühmte Künstler gleich neben Namen, die nur Insider kennen. Auf dem Hollywood Boulevard nach den Sternen Deiner Lieblingskünstler zu suchen, ist ein absolutes Muss

    Kuriositäten

    Lassie der FilmhundNatürlich gibt es bei jeder Regel auch Ausnahmen – so muss man nicht unbedingt ein Mensch sein, um einen eigenen Stern zu bekommen. Auch Mickey Mouse und den legendären Filmhund Lassie kann man auf dem Walk of Fame finden. Außerdem gibt es dort drei Sterne, die keiner Kategorie angehören. Diese sind einem früheren Bürgermeister von Los Angeles, im Dienst getöteten Polizisten und Disneyland gewidmet.


  4. Wakeboarding – die neue Trendsportart

    August 17, 2011 by rocker

    Wakeboarding ist eine neue Trendsportart, die ihren Ursprung in Amerika hat. Dabei wird der Sportler von einem Motorboot mit einem Seil gezogen. Wie beim echten Surfen, kann der Sportler nun spezielle Kunstgriffe wagen und mit dem Brett auf dem Wasser bildlich tanzen.

    Der ultimative Kick auf dem Wasser

    Wakeboarding

    Wakeboarding (Quelle: http://www.goadventurewatersportsblog.com)

    Damit das Ganze nicht zu langweilig wird, gibt es Hindernisse auf dem Wasser. Dies können Slider, Kicker oder Funboxen sein, die natürlich alle auf dem Wasser befestigt sind – soweit dies möglich ist. Das Wakeboarding ist leicht zu erlernen und verschafft dem Sportler den absoluten Kick. Actionhelden kommen voll auf ihre Kosten! Im Gegensatz zu anderen Sportarten, die den gleichen Actionkick bieten, ist dieser Funsport nicht so gefährlich. Es findet auf dem Wasser statt und bis auf ein paar Prellungen gibt es im Normalfall keine schlimmen Verletzungen.

    Ein Spaß für zwischendurch

    Tricks auf dem Wakeboard

    Tricks auf dem Wakeboard (Quelle: http://extreeme.eu)

    Während Surfen immer gute Wellen benötigt, kann Wakeboarding zu jeder Tageszeit ausgeführt werden – es wird nur ein Motorboot und ein Wakeboard benötigt. Das Wakeboard war ursprünglich ein Surfbrett und wurde 1984 von Tony Finn entwickelt. Es brauchte aber weit über zehn Jahre, bis sich der Kultsport durchgesetzt hatte. Das lag zum Teil an weiteren Verbesserungen die das Wakeboard brauchte, um absolut sicher und massentauglich zu werden. Jeder, der Abenteuer und Action sucht, ist mit dieser Sportart richtig beraten.

    Wakeboarding in Deutschland
    Auch in Deutschland gibt es eine Wakeboarding-Community. Hierzulande wird es von Seilbahnen gezogen. Auslöser für die Begeisterung in Deutschland war die German-Wakeboard-Tour im Jahr 1999, die den Grundstein für eine allmähliche Begeisterung legte. Mit einem Preis von etwa 200 Euro kostet ein Wakeboard nicht die Welt und ist im Gegensatz zu anderen Wassersportarten relativ günstig.


  5. Eine deutsche Legende – Die Hamburg-Amerika Linie

    August 5, 2011 by strassenrocker

    Die Hamburg Amerika Linie, oder Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG), wie es korrekt heißt, war wahrscheinliche die bekannteste und wichtigste Schifffahrtsgesellschaft, die jemals von deutschen Häfen ihre Reisen in die Welt unternommen hat. Frei nach dem Motto Gesellschaft “Mein Feld ist die Welt!”, unternahmen die Segelschiffe und Dampfer ganze 123 Jahre, von 1847 bis 1970, ihre Reisen über den gesamten Globus.

    Gründer und Technik

    Gegründet wurde die Hamburg Amerika Linie von einem Verbund wohlhabender Hamburger Bürger und Kaufleute, denen gerade einmal 300.000 Mark ausreichten. Die Aktien, ausgegeben zu einem Stückpreis von 5.000 Mark sorgten für eine rasche Verbesserung der finanziellen Möglichkeiten. In Deutschland war zur Zeiten der Gründung der Hamburg Amerika Linie eines weit verbreitet: eine Misstrauen gegenüber Dampfschiffen. Obwohl diese bereits seit längerem erfolgreich und sicher die Weltmeere durchkreuzten, begann die Hamburg Amerika Linie zunächst mit dem Einsatz von Segelschiffen für den Passagiertransport. Im Jahre 1868 wurde der letzte Dampfer, die Deutschland II, verkauft.

    Hamburg Amerika Linie - Quelle -http://cache2.allpostersimages.com/p/LRG/9/944/ZLBK000Z/poster/hamburg-to-america-line.jpg

    Wirtschaftlicher Aufschwung und Turbulenzen

    Die Hamburg Amerika Linie war von ihren Gründern her als eine Passagierlinie gedacht und mit diesem Ziel auch lange erfolgreich. Das Geschäftsmodell, Einwanderer auf schnellstem Wege nach Nordamerika zu bringen, wurde schwieriger. In den 1860er Jahren sorgte der amerikanische Sezessionskrieg dafür, dass die Migrationsbegeisterung geringer wurde und die Passagierzahlen zurück gingen. Wenig erfolgreich blieb der Versuch, von Deutschland den Liniendienst nach New-Orleans zu etablieren, der Dienst nach Südamerika brachte die Hamburg-Amerika Linie schließlich wirtschaftlich in besseres Fahrwasser.

    Die Linie in den Weltkriegen

    Kriege blieben daraufhin die großen Störfaktoren für das Passagier-Transportgeschäft, im Ersten Weltkrieg kam der Liniendienst nicht mehr aufrecht gehalten werden. Mit Kriegsende und der Niederlage Deutschlands wurde ein beträchtlicher Teil der Schiffe von den Siegermächten beschlagnahmt. Das selbe Schicksal bracht 25 Jahre später im Zweiten Weltkrieg über das Unternehmen herein und unmittelbar nach dem Krieg sattelte man auf das lukrativere Frachtgeschäft um.