Die historische Route 66 ist eine der bekanntesten Straßen der Welt. Die “Main Street of America” zieht sich von Chicago bis Los Angeles fast 4000 km quer durch die USA und verkörpert wie keine andere das Gefühl grenzenloser Freiheit, wie sie nur in Amerika möglich ist.
Die Route 66 wurde 1923 als eine der ersten durchgehenden Straßenverbindungen von den östlichen Bundesstaaten der USA zur Westküste erbaut. Von Anfang an war sie mit den Hoffnungen und Sehnsüchten der Menschen verbunden, die nach der Weltwirtschaftskrise und einer verheerenden Dürre im mittleren Westen nach Kalifornien zogen, um dort ihr Glück zu suchen. Durch die Roadmovies “Früchte des Zorns” und “Easy Rider” wurde der Straße ein Denkmal gesetzt.
Reise in die Vergangenheit
Obwohl inzwischen moderne Highways entstanden sind und die Route 66 nicht mehr als Hauptverbindungsstrecke zwischen Osten und Westen der USA genutzt wird, ist ihre Anziehungskraft ungebrochen. Nirgendwo sonst kann man so tief eintauchen in den American Way of Life der klassischen Hollywood-Filme, der anderswo schon lange nicht mehr existiert. Die Strecke führt vorbei an nostalgischen Diners und verlassene Tankstellen, über alte Brücken und schroffe Berge, durch romantische Kleinstädte und heiße Wüsten. Auch einzigartige Naturwunder liegen am Weg – der Grand Canyon, der Petrified Forest und die Painted Desert versetzen Dich in eine Zeit zurück, in der der Mensch den Kontinent noch nicht besiedelt hatte.
Um in diesern Regionen nicht verloren zu gehen, sind gute Geländekenntnisse und eine gute Tasche mit einer vernünftigen Ausrüstung unabdingbar. Haben sie schon einmal an Geocaching gedacht?
Ideal für Individualisten
Selbstverständlich gibt es auch Pauschalreisen zur Route 66 oder einzelnen Teilstrecken, aber am besten lässt sie sich mit einem selbst gesteuerten Fahrzeug erkunden. In den USA kann man fast überall Autos und komfortable Wohnmobile mieten. Ein absolutes Muss ist die Route 66 natürlich für leidenschaftliche Motorradfahrer.





