Schnell einmal auf einen Sprung vorbeikommen? Mit den neuen Trend-Stelzen kann man das wörtlich nehmen. Mit ein bisschen Übung kann man mit diesen High-Tech-Geräten bis zu zwei Meter hoch und fünf Meter weit “bouncen” (das ist abgeleitet von dem englischen “to bounce” und bedeutet “springen”).
Obwohl Bouncing so aussieht, als müsste man dafür schon seit Jahren Extremsportarten betrieben haben, ist es ganz leicht zu erlernen. Die Bewegungsabläufe sind dem normalen Laufen nicht unähnlich, und schon bald merkt man fast gar nicht mehr, dass man eigentlich Sprungfedern an den Füßen hat. Der einzige Unterschied ist, dass man auf den unten abgerundeten Aluminiumstelzen nicht ruhig an einer Stelle stehen bleiben kann. Aber wer will das schon? Sobald man sich daran gewöhnt hat, das Gleichgewicht zu halten, kann es auch schon losgehen wie mit Siebenmeilenstiefeln.
Bouncing macht aber nicht nur Spaß, sondern ersetzt auch locker so manche Trainingseinheit. Durch die Hüpfstelzen hält man automatisch den Körper aufrecht, so dass die Rückenmuskeln trainiert werden. Auch die Bauchmuskulatur ist ständig in Bewegung, so dass sie ohne zusätzliche Anstrengung wirksam gestrafft wird. Das Extra-Gewicht an den Beinen verstärkt den Trainingseffekt noch. Gesundheitsschäden sind beim Bouncing nicht zu befürchten. Zum einen kommt es selten zu Stürzen, und gegen deren Folgen kann man sich mit Knie- und Ellenbogenschonern sowie einem Helm schützen. Zum anderen werden trotz der großen Sprünge, die man bei dieser Trendsportart macht, die Gelenke kaum beansprucht. Dafür sorgt die eingebaute Fiberglasfeder, die die Hüpfer besser dämpft als so mancher Sportschuh.
Wer Spaß an der Bewegung hat, keine langwierigen Kurse belegen möchte und einmal auf ganz neue Art durch die Welt gehen will, sollte Bouncing unbedingt einmal ausprobieren.

