Mit Brett und Kite auf dem Meer
Bestimmt warst du schon mal am Meer und hast dich gefragt, warum diese Verrückten ihren Drachen mit auf das Surfbrett nehmen. Diese Verrückten sind Kitesurfer und haben die Trendsport aus für sich entdeckt, die aus dem Powersurfen hervor geht. Der sogenannte “Kite” fängt den Wind ein und zieht den Surfer, der auf dem Brett steht, was aber nicht zwingend bedeutet, dass er sich auch auf der Wasseroberfläche befindet. Denn für die rund 500.000 Kitesurfer sind es vor allem die vielfältigen Tricks und Sprünge Grund, für die sie immer wieder auf das Brett zu steigen.
Sicherheit und Ausrüstung
Zur Standardausrüstung gehört nicht nur das Brett und der Kite, sondern auch ein umfangreiches System von Steuerungs- und Sicherheitsleinen. Dabei gibt es die sogenannten 2-Leiner, 3-Leiner und 4-Leiner, die sich nicht nur in Form und Größe, sondern auch in der Funktion unterscheiden.
Obwohl das Kitesurfen beim Zuschauen schon gefährlich aussieht, sind in der Sicherheitsentwicklung große Fortschritte zu verzeichnen. Die Ausrüstungen sind vom Hersteller schon mit ausgeprägten Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet, so dass ein Gefahrenpotential zwar noch besteht, aber deutlich reduziert werden konnte.
Ausbildung
Egal wie sportlich man ist oder wie gut man schwimmen kann, niemand sollte sich ohne einen vorherigen Kurs auf ein Brett mit Kite trauen. Um später wirklich alle Regeln und Sicherheitsvorkehrungen zu kennen, sollte man sich seine Surfschule genau aussuchen und darauf achten, dass man den Umgang mit den richtigen Techniken erlernt sowie mit dem vielfältigen Material vertraut gemacht wird. Vorallem im Urlaub auf Sardinien bietet sich die möglichkeit an solche Kurse zu belegen. Denn letztendlich steht man alleine auf dem Brett und muss sich und sein Material am besten kennen.

